Das Rathaus ist eine Perle
mittelalterlicher Fachwerkbaukunst, und wurde urkundlich
erstmals 1277 erwähnt.
Einst wurde es als "Spelhus" errichtet.
Es war Besitztum der Wernigeröder Grafen und
diente als Gerichtshaus, aber auch als Stätte
mittelalterlicher Vergnügung mit Tanz und Gauklerspielen
sowie für Hochzeitsfeiern. Bis 1544 erfolgten
wesentliche Umbauten.
Neben der gelungenen Fachwerkkonstruktion
fällt besonders der figürliche Schmuck
auf. Die Holzfiguren stellen vorwiegend Heilige,
Handwerker und Narren dar.
Über der Haupteingangstür
steht geschrieben:
"Im selben Jahr - da dieses Haus erneut -
ist auch noch wahr - der Spruch aus alter Zeit:
Einer acht's - der andere betracht's - der dritte
verlacht's - was macht's?"
Neben dem Marktplatz mit seinem Rathaus und dem
Wohltäterbrunnen sind das romantische Schloß,
das Krummelsche und das Schiefe Haus sowie der
Lustgarten mit der Orangerie unbedingt sehenswert.